Spreehalle Berlin

Umbau, Sanierung und Aufstockung

Die Spreehalle auf dem ehem. AEG-Gelände in Berlin-Oberschöneweide wird zu multifunktionalen Studios und Ausstellungszwecken umgebaut. Die Halle besteht aus 4 Teilen. Eine Haupthalle, bestehend aus 2 unverbundenen Hallenschiffen, die um 1900 als Stahlskelettkonstruktion errichtet wurde, ein westlich anschließender zweigeschossiger Verwaltungstrakt in Mischbauweise aus Betonrippendecken und Mauerwerkswänden, errichtet in den 1970er Jahren, sowie ein östlich an die Haupthalle anschließender eingeschossiger Bau aus den 1980er Jahren ebenfalls in Mauerwerksbauweise, der als Sanitärtrakt genutzt wurde. Der Umbau und die Nachnutzung der Spreehalle umfassen folgende Maßnahmen: Aufstockung des Westflügels um einen doppelgeschossigen Atelieraufbau und Unterteilung in 8 Ateliereinheiten, Entkernung der Haupthalle für ein zentrales Atrium und Unterteilung in 4 Atelier/ Studio Einheiten mit je ca. 200 m2 Grundfläche, Totalabriss des eingeschossigen Ostflügels und Ersatz durch zweigeschossigen Neubau für Technikräume, Gastronomie und Erweiterungsflächen der Studios. Oberstes Gestaltungsprinzip der gesamten Umbaumaßnahme ist, den Bestand weitestgehend original weiterzuverwenden, bauzeitliche Stahlkonstruktionen durch minimale Ma?nahmen zu ertüchtigen und die Oberflächen gereinigt oder als Bestand zu übernehmen.

Bauherr Badlux S.a.r.l, Luxembourg
Architekt LP1-5 Feilden Clegg Bradley Studios, John Southall Partner, London
Architekt LP 1-8 Hoidn Wang Partner GbR und LP 6-8 mit SAUERZAPFE ARCHITEKTEN
Tragwerk CRP Ingenieurgemeinschaft
TGA Pin Planende Ingenieure
Bauzeit 2015-2017

 

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